• Nistkästen in den Bäumen anbringen. Flugloch immer nach Südosten
  • Gewächshaus: die oberste Erdschicht sollte durch frische Komposterde ersetzt, bzw. angereichert werden.
  • Radieschen und Eiszapfen im Gewächshaus Ende des Monats schon mal versuchsweise sähen.
  • Schnittlauch in Töpfen auf dem Fensterbrett vortreiben lassen.
  • Hecken können geschnitten werden.

 

Frühjahrsputz im Meisenheim

Nistkästen im Februar reinigen? Aber ohne Chemie!

Insektensprays, chemische Reiniger oder Desinfektionsmittel dürfen keinesfalls für die Säuberung von Nistkästen verwendet werden. Darauf weist der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG) in Berlin hin. Es genügt, den Kasten gründlich auszubürsten. 

Nistkästen müssen regelmäßig gereinigt werden, um Flöhe, Milben und andere Parasiten zu vertreiben, die sonst der Vogelbrut das Leben schwer machen. Beste Zeit dafür ist der Februar, so bleiben Überwinterer ungestört. In den kalten Monaten nützen nämlich viele Insekten und Kleintiere die Kästen für ihre Winterruhe. Die meisten von ihnen ziehen aus, sobald es wärmer wird. Gleichwohl empfiehlt es sich, vor der Reinigungsaktion kurz anzuklopfen. So haben Siebenschläfer und andere Schlafmützen die Möglichkeit, rechtzeitig das Weite zu suchen. 
Ein Nistkasten muss nicht menschlichen Hygiene-Vorstellungen entsprechen. Im Allgemeinen reicht es aus, alte Nester zu entfernen und groben Schmutz auszubürsten. Bei starkem Parasitenbefall kann der Kasten zusätzlich mit Wasser und etwas Sodalauge ausgespült werden. Niemals jedoch scharfe Reinigungsmittel verwenden! 

Rückstände können für die jungen Vögel tödlich sein. 

Gartenfreunde können übrigens nicht nur mit Nistkästen zum Vogelschutz beitragen. 

Natürliche Brutstätten finden Höhlenbrüter überall dort, wo es ein bisschen unordentlich ist. Morsche Bäume und abgestorbene Äste gehören zu einem lebendigen, naturnahen Garten dazu.